Faules Heldenepos: Ohne Feingefühl und Wille - Krisenstab stürzt Osnabrücker Sportvereine durch Schlosswallhallen-Entscheidung in die Krise

Thorsten Samstag, 28. November 2020 von Thorsten

Faules Heldenepos

Faules Heldenepos: Ohne Feingefühl und Wille - Krisenstab stürzt Osnabrücker Sportvereine durch Schlosswallhallen-Entscheidung in die Krise

Das ist doch alles wie ein apokalyptischer Traum - die Bundesregierung lässt einen Werbespot produzieren - episch faaauuuul sein, einfach nix tun, eine Tüte Chips nach der anderen - drei Liter zuckersüsse Limo dabei und gegenwärtig wird Osnabrücks Hauptsporthalle auch noch in ein Impfzentrum verwandelt - was sagen eigentlich die Krankenkassen zu solch einem Drehbuch?

Ja ich weiß - der Breitensport in Osnabrück hatte trotz überragendem Potential, immer schon ein Lobby-Problem. Mir soll doch aber bitte keine Sofa-Fraktion erzählen, dass es nicht wirkliche Alternativen gab und gibt.

Die aktuelle Situation kann Gedanken lähmen - wohl jeder von uns hat sich in den letzten Wochen und Monaten schon mal leer und ausgelaugt gefühlt, weil ihm seine Leidenschaft, Arbeit oder Perspektive genommen wurde.

Mit dem Entschluss diesen Standort zu wählen, bringt die Stadträtin Katharina Pötter (als Leiterin des Krisenstabes) mit ihren Entscheidungsfindern aber nicht wirklich neue Hoffnung hervor, vielmehr wird vielen aktiven Menschen und Vereinsmitgliedern (u.a. Volleyballclub Osnabrück, Black Bulls Osnabrück) ein wichtiger Hoffnungsschimmer entrissen.

Wo ist das Feingefühl, der Wille, innovatives, nachhaltiges und demokratisches Denken in der Krise? Schätzungsweise fehlt dieses Denken den Verantwortlichen, weil sie im Homeoffice mit Chips und einer Limo auf der Couch, schon zu Potato-Helden geworden sind.

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